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Schluss mit «Was wäre, wenn»

Vom Umgang mit kontrafaktischem Denken

Im letzten Beitrag habe ich euch von der Frage erzählt, die Butch mir so oft stellt: „Wie habe ich das verdient?“. Es ist diese Frage, die immer wieder kommt, wenn er merkt, dass er die Kontrolle verliert, wenn etwas in seiner Welt nicht so läuft, wie er es erwartet. Ihr kennt das sicher auch aus eurem eigenen Leben oder von euren Liebsten. Doch wie gehen wir damit um, wenn wir uns in solchen Gedanken verlieren? Heute möchte ich diese Überlegungen fortsetzen und noch tiefer auf das kontrafaktische Denken eingehen, das uns oft gefangen nimmt.





Zurück in die Zukunft

Kontrafaktisches Denken führt uns weg von der Realität und hinein in eine Welt voller „Was-wäre-wenn?“-Fragen: „Was wäre, wenn wir die Diagnose früher gestellt hätten? Was wäre, wenn wir etwas anders gemacht hätten?“ Diese Gedanken sind normal, doch sie binden uns an eine Vergangenheit, die wir nicht ändern können. Und was passiert dabei? Wir verlieren den Moment, in dem wir leben. Wir verlieren die Chance, unsere Superkräfte zu aktivieren und im Jetzt etwas zu bewirken.

Aber was können wir tun, um diesen Kreislauf zu durchbrechen? Hier ein paar Schritte, die mir immer wieder helfen:

  1. Atmen – Manchmal ist es das Einfachste, was am meisten hilft. Nimm dir einen Moment, um bewusst tief zu atmen und den Boden unter deinen Füßen zu spüren. Atmung bringt uns zurück ins Hier und Jetzt.

  2. Dankbarkeit – Es gibt immer etwas, für das wir dankbar sein können, auch wenn es auf den ersten Blick schwer fällt, es zu erkennen. Finde jeden Tag eine kleine Sache, die dir Freude bereitet, und halte daran fest.

  3. Rituale – Rituale geben uns Halt und helfen uns, den Fokus zu behalten. Ein Morgenritual, das dich positiv einstimmt, oder ein Abendritual, um den Tag in Dankbarkeit abzuschließen, kann wahre Wunder wirken.

  4. Mitgefühl – Versuche, mit dir selbst und anderen mitfühlend zu sein. Du musst nicht perfekt sein, und auch dein Liebster oder deine Liebste muss es nicht. Mitgefühl heißt, sich selbst zu erlauben, menschlich zu sein.


Leben im Jetzt – statt im „Was-wäre-wenn“

Mr. A wird uns weiterhin herausfordern, aber wir können entscheiden, wie wir diesen Herausforderungen begegnen. Nichts, was wirklich zählt, können wir kontrollieren oder verdienen. Gesundheit, Liebe, Freude – all das sind Geschenke. Wenn du das Gefühl hast, dass du Unterstützung auf deinem Weg gebrauchen könntest, melde dich gerne bei mir. Gemeinsam können wir erkunden, wie du deine Superkräfte aktivieren und gestärkt durchs Leben gehen kannst.


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